Beim Frühjahrskonzert 2026 präsentiert das Sinfonieorchester des Orchestervereins Ulm / Neu-Ulm unter der Leitung von Michael Eberhardt und Konzertmeisterin Gisela Czech-Whitson zwei große, klangvolle Werke der Romantik und Spätromantik:
Johannes Brahms: Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102, komponiert im Jahr 1887, war sein letztes großes Orchesterwerk und ein persönliches Geschenk an den berühmten Geigenvirtuosen Joseph Joachim. Es verbindet kammermusikalische Intimität, virtuose Solopassagen und orchestrale Klangfülle zu einem eindrucksvollen Meisterwerk.
Als Solisten wirken mit:
Diego Madrid Missirdjieff (Violine), 2005 in Madrid geboren, begann bereits mit drei Jahre Geige zu spielen, Preisträger verschiedener Kammermusikwettbewerbe und Teilnehmer an zahlreichen Meisterkursen. Seit 2024 studiert er bei Prof. Kathrin ten Hagen an der Hochschule Franz Liszt in Weimar.
Jonathan Erath (Cello), 2003 in Ulm geboren, dreimaliger Bundespreisträger bei Jugend musiziert, Erfolge bei internationalen Wettbewerben. Wichtige Impulse und künstlerische Erfahrungen konnte er bei zahlreichen Meisterkursen sammeln. Seit 2024 ist er Student an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Prof. Tim Stolzenburg. Er konzertierte bereits mehrfach mit dem Orchesterverein.
Salomon Jadassohn: Sinfonie Nr. 2 A-Dur op. 28, komponiert im Jahr 1863, steht exemplarisch für die Musiktradition und das Klangideal der damals europaweit bedeutenden Musikmetropole Leipzig. Jadassohn studierte am dortigen, neu gegründeten Konservatorium und war später Schüler von Franz Liszt in Weimar. Neben seiner Tätigkeit als Komponist, Pianist und Musiktheoretiker war er ein einflussreicher Lehrer. Zu seinen Schülern zählten unter anderem Grieg, Albeniz und Busoni. Das Werk steht ganz in der Tradition von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann und verbindet klassische Formen kunstvoll mit romantischer Ausdruckskraft.
Karten: hier




